La Palma

Geographisch gesehen gehört La Palma zu Spanien. Die Insel liegt jedoch näher an Nordafrika, westlich der Küste der Sahara im dunkelblauen Atlantischen Ozean. Sie ist Teil der kanarischen Inselgruppe mit insgesamt sieben Inseln. La Palma ist die drittkleinste aber die am westlichsten gelegene Insel der Kanaren: 706 m2 Fläche und einer Einwohnerzahl von circa 85000.
Die Kanarischen Inseln sind bekannt für ihr warmes und mildes Klima, weshalb sie auch als das Europäische Hawaii oder die Inseln des ewigen Frühlings bezeichnet werden. Hier erlaubt das milde Wetter durchaus Sonnenbaden und Schwimmen im Meer oder im Pool sogar im Winter.
La Palma geniesst subtropische Inseltemperaturen das gesamte Jahr ueber mit nur geringer Temperaturveränderung zwischen den Jahreszeiten. Herbst oder Winter wie man das sonst in Europa kennt gibt es hier nicht. Die Durchschnittstemperaturen variieren zwischen 18-27 Grand Celsius (65-81 Grad Fahrenheit). Die Sommer sind angenehm heiss jedoch nicht vergleichbar mit der extrem heissen und trockenen Sommerhitze von welcher viele andere, vor allem mediterrane Urlaubsziele betroffen sind. Wenn im Herbst, Frühling aber vor allem im Winter im gesamten europäischen Raum sehr unangenehme Temperaturen herrschen erleben die Kanaren ihre absolute Hauptsaison: Der Zeitraum zwischen Oktober bis Mai ist ein absolutes Muss für jeden Urlauber welcher der Kälte und dem Grau entkommen möchte!

Isla Bonita, die Schöne Insel

La Palma wird auch “Isla Bonita”, die “Schöne Insel” genannt weil sie ihre ursprüngliche Naturschönheit bewahrt hat und einen ökologisch sinnvollen und nachhaltigen Individualtourismus einem Massentourismus vorgezogen hat. Grosse Hotelketten, vollgebaute Küstenstreifen mit überladenen Stränden oder mehrspurige Autobahnen gibt es hier nicht.
Was man im Gegensatz auf La Palma findet sind:

  • Postkartenreife und farbenfrohe Dörfer und kleine Städte mit einer Geschichte die bis ins 16./17. Jahrhundert reicht, was sich unter anderem in der eindrucksvollen Architektur widerspiegelt. Hier findet der Reisende Unterkünfte entfernt von allem in schönen Häusern, Anwesen, oder Boutique-Hotels
  • Ein freundlicher, offener Menschenschlag welcher gerne Feste feiert
  • Imposante grüne Steilküsten-Streifen werden von einsamen, fast menschenleeren Stränden unterbrochen
  • Kurvenreiche Landstrassen mit spektakulärer Meer und Bergsicht

Isla Verde, die Grüne Insel

Ganz anders als die anderen kanarischen Inseln ist La Palma grün, fruchtbar und wasserautonom, weil im zentralen Bergmassiv der Insel im Überfluss Wasser produziert wird durch ein einzigartiges, natürliches Tropfwasser-Eco-System. Von daher rührt der 2. Spitzname “Isla Verde”, die “Grüne Insel”. Das Geheimnis dieses Eco-Systems für den Wasserüberfluss der Insel liegt daran dass feuchtigkeitsreiche Wolken, von Osten her auf die Insel treffend durch die Passatwinde an dem die Insel von Nord nach Süd verlaufenden und sie in Ost und West teilenden höchsten Zentralbergmassiv aufgehalten werden. Die sich dort befindlichen Pinien und Lorbeerwälder nehmen die Feuchtigkeit auf in Form von Wolken, Nebel oder Nieselregen. Was die Bäume an Feuchtigkeit selbst nicht für sich gebrauchen sickert in riesige, durch vulkanische Tätigkeit entstandene unterirdische Wasserspeicher mit undurchlässigem Basalt-Boden aber porösen Lavagesteins-Wänden und -Decken. Durch steigenden Wasserdruck von oben wird Wasser durch den porösen Teil gedrückt und ueber elaborierte, von Menschenhand geschaffenen Wasserkanäle und Leitungen in die niedrigeren Gegenden und Ebenen der Insel gebracht wo es als hochwertiges Trinkwasser oder zur Bewässerung zum Einsatz kommt.
Das Grün der Insel zeigt sich in den Küstenregionen exemplarisch in Form von Bananen, Avocado, Mango, Papaya Anbau und hier und da auch einige Weinberge und Sukkulenten-Wildwuchs. In den höher liegenden Regionen findet man wilde Mandelbäume, Sukkulenten, großzügige Weinberge untermisch mit Pinien, Lorbeer und Kastanienwäldern.

Klimazonen

Betrachtet man die Insel horizontal (Ost-West Nord-Süd) oder vertikal (mit an- oder absteigender Höhenmetern in Relation zum Meeresspiegel) so findet man unterschiedliche Klimazonen.
Das Zentralbergmassiv mit dem höchsten Gipfel von 2426 Metern ueber dem Meer welches sich von Norden nach Süden hin durchzieht und die Insel in Ost und West unterteilt ist der Hauptverursacher dieser Klimaunterschiede. Der Westen ist bekannt als die trockenste und sonnigste Region der Insel. Vom Osten her bringen die Passatwinde Feuchtigkeit auf die Insel in Form von Wolken oder Regen. Im Nord-Osten findet man von daher den feuchtesten Teil der Insel im weltbekannten Los Tilos Regenwald mit Wasserfällen und Jurassic Park ähnlichem Ambiente. Der Nord-Westen zeigt sich eher wind erodiert, steil-küstig schroff und abgelegen, besticht jedoch jeden Besucher mit seiner wildromantischen Note zusammen mit dem Süden wo die Insel ihre jüngere Seite vorzeigt mit inaktiven Vulkankratern und insgesamt spärlicherer Fauna.
Schaut man sich das Klima aus vertikaler Sicht an dann findet man mit jeden 100 Metern Höhenanstieg vom Meeresspiegel aufwärts einen Temperaturverlust von 1 Grad Celsius. Das bedeutet wenn wir uns an den Küsten auf Höhe des Meeresspiegels befinden dass wir dort das wärmste und sonnigste Klima erleben. Dies ist besonders ausgeprägt im Westen im Vergleich mit dem Osten. Exemplarisch bedeutet dies dass wir bei einer Tagestemperatur von 24 Grad Celsius am Strand von Tazacorte in El Paso auf circa 900 Metern zur ueber dem Meeresspiegel zur gleichen Zeit nur 15 Grad messen. Die kühleren Temperaturen in den höher gelegenen Regionen schaffen beste Voraussetzungen zum Wandern, Mountain-Biking, währenddessen zeitgleich auf Meeres-Ebene Entspannung am Strand, Sonnenbaden und Schwimmen im Meer angesagt ist.
Diese horizontalen und vertikalen Trennschneisen schaffen unzählige Mikro-Klimas und erlauben dem Betrachter völlig kontrastierende Regionen auf engstem Raum zu erleben.
Unter anderem deshalb hat UNESCO La Palma zum Welt-Biosphären-Schutzgebiet ernannt. Wo sonst auf der Welt kann man im Winter ueber schneebedeckte Wanderpfade auf den höchsten Bergkuppen gehen um dann ein paar Stunden später wieder in den niedrigen Küstenregionen im Meer oder Privatpool zu schwimmen. Oder wie der Palmero sagen würde: Sollte es bedeckt und regnerisch sein wo sie sich gerade befinden dann fahren sie ein paar Kilometer horizontal oder vertikal Richtung Meer und schon wird sich das Wetter verbessert haben. Und sollte dem einmal nicht so sein, weil zum Beispiel ein schweres Tief sich ueber der gesamten Insel festgefahren hat, dann kann man eines der vielen hochinteressanten Museen besuchen oder sich die Einkehr in eines der exzellenten Restaurants gönnen wo man hiesige lokale Spezialitäten und ein Glass ausgesprochen guten Inselweines geniessen kann. Schon morgen wird die Sonne wieder scheinen.

Sternenhimmel-Oberservations-Destination

Durch die besonders weit vom Festland Afrikas entfernte Lage La Palma’s als westlichste Insel der Kanaren und durch die relativ hohen Bergketten im Zentrum der Insel bietet sie einen unglaublich schönen Nachthimmel ohne jegliche Lichtverschmutzung. Die Insel eröffnet uns hier eine ganz besondere Facette ihrer Schönheit: ihr Firmament aus Sternen, Milchstrassen und weit entfernten Galaxien. Aus diesem Grund wurden auf dem höchsten Berggipfel der Insel, dem Roque de los Muchachos das größte Teleskop (Gran-Tecan) der Welt und Observatorien installiert. Dies erlaubt Wissenschaftlern aus aller Welt wichtigste Informationen aus zuvor noch nie einsehbaren Galaxien zu erhalten und damit Rückschlüsse auf die Entstehung des Universums zu ziehen. Von daher der zusätzliche Spitzname für La Palma also Sternenlicht-Schutzgebiet.
Interessierte Besucher können eine Observatoriums-Besichtigung buchen und kommen dadurch in den Genuss einer Sternenhimmel-Beobachtung die einzig ist auf der Welt und einen unvergesslichen Einblick in neueste astronomische Forschungsergebnisse erlaubt.

Diese Facetten-Vielfalt der Insel offeriert dem Besucher eine Unmenge an Aktivitäten im Freien unter Wasser, auf dem Meer, bei Tag als auch bei Nacht. Um nur die wichtigsten davon zu erwähnen:

  • Schwimmen im Meer, Strandbaden an einem der fast menschenleeren Feinsandstrände (zum Beispiel: Charco Verde, Tazacorte, Los Guirres, Puerto Naos, La Zamora, Nogales, Santa Cruz, etc.)
  • Schwimmen in Natur-Meeres-Schwimmbecken (zum Beispiel: Charco Azul, La Fajana)
  • Ozean-Kayaking entlang der Küste nördlich vom Strand von Tazacorte ausgehend bis hinein in einzigartige Meereshöhlen (zum Beispiel die Cueva Bonita)
  • Stehpaddeln (SUP) in der beruhigten Bucht am Strand von Tazacorte
  • Delphin und Wal-Beobachtung vom Boot aus
  • Sportfischen vom Hafen von Tazacorte aus
  • Tauchen im Unterwasser-Schutzgebiet La Palmas wo sich einem eine beeindruckende Unterwasserwelt eröffnet
  • Kite-Surfing am Stadtstrand von Santa Cruz de La Palma
  • Boogie-Boarding and Surfing am Strand von Los Guirres, von Villa de Tazacorte etc.
  • Wandern oder Langstrecken-Trekking auf einem perfekt vernetzten und gut ausgeschilderten System von Wanderwegen welches die gesamte Insel mit ueber 1000km umspannt und alle Schwierigkeitsgrade beinhaltet. Die mit Abstand bekannteste und beeindruckendste Wanderroute ist die Vulkanroute bei der man auf dem Bergrücken der Cumbre Vieja ueber 6 Vulkankrater hingewandert und atemberaubende Fernblicke ueber die West und Ost Küste bis hin auf die Nachbarinseln geniesst. Jedoch fast genauso imposant ist die Caldera-Wanderung die uns durch den breitesten Einbruchs-Krater führt vorbei am Wasserfall der Farben (Cascada de los Colores) und entlang dem Taburiente Bachlauf hinunter in die Schlucht der Ängste.
  • Mountain und Road Biking mit oder ohne E-Fahrrad
  • Kulinarische Slow Food und Weinreisen zu den vielzelligen Weingütern der Insel und zu ansässigen Restaurants direkt am Meer, in wild-romantischen Bergregionen oder in den historischen Altstadtkernen der Dörfer und Städte laden ein die hiesige Kultur des “Entschleunigens” hautnah zu erleben.
  • Sehenswürdigkeiten-Bestaunen in den historischen und unter Denkmalschutz stehenden Innenstädten mit einladenden Fußgängerzonen und kunstvoll gestalteten Parks und öffentlichen Plätzen.
  • Museums und Kunstausstellungsbesuche im Hinblick auf Naturgeschichte, Seidenherstellung, Zigarrenmanufaktur, Marine- und Schifffahrt, Töpfereien der Ureinwohner, Meersalz-Salinen, Leuchtturm Besichtigung, Kunst auf der Strasse, und vielen mehr
  • Spelunken und Vulkanhöhlen Erkundung hinab in unterirdische Lavaröhren
  • Gleitschirmfliegen im Tandem die Steilküsten hinunter, um die Insel aus der Vogelperspektive zu erleben gibt jedem der ein bisschen mehr Abenteuer sucht ein unvergessliches Erlebnis.
  • Spass für die ganze Familie im Hochseil Kletterwald und Abenteuerpark oder beim Besuch einer Bio-Bananenplantage mit Streichle Zoo
  • Durch das Teilhaben an einem der vielen kulturellen Feste, wie zum Beispiel die Weisse Fastnacht (Los Indianos) am Rosenmontag in Santa Cruz de La Palma, das San Miguel Fest in Tazacorte den gesamten September ueber, die verschiedenen Romerias, Bauernfeste bei denen man unvergessliche Prozessionen von in traditioneller Tracht bekleideten Einheimischen und ihren Zuchttieren miterleben kann und die besonderen Weine und Käsespezialitäten geniessen kann. Diese Bauernmarkte und Feste finden in allen Regionen der Insel zu unterschiedlichsten Zeiten des Jahres statt. Besuch der beeindruckendsten Blumenteppiche die jedes Jahr zu Christi Himmelfahrt in den unterschiedlichen Gemeinden dekoriert werden. Die wohl bekanntesten und anspruchsvollsten werden jedes Jahr in der Gemeinde von Mazo dargeboten. Die Osterprozessionen sind ein absolutes Muss für jeden der sich während dieser Ferienzeit auf La Palma aufhält. Das Diabolo-Teufels-Fest Anfang September in Tijarafe. Die Marien-Prozessionen in den verschiedenen Regionen der Insel, mit der wohl bekanntesten, der Bajada de La Virgen in Santa Cruz de La Palma, die nur alle 5 Jahre zelebriert wird und mit dem Tanz der Zwerge mit Napoleon Hüten einen ihrer Höhepunkte erreicht.

Durch das milde, warme und sonnige Klima auf der Westseite nahe dem Meeresspiegel braucht man in den Häusern, Hotels oder Ferienwohnungen keine Heizung. Unsere beiden Ferienhäuser liegen mit weniger als 200 Metern ueber dem Meeresspiegel in der wärmsten und sonnigsten Region der Westküste der Insel, in Tazacorte, beziehungsweise im ländlichen Teil von Tazacorte. Dieses Gebiet und insbesondere der Ort Tazacorte selbst ist nicht nur der sonnigste der Insel sondern von Gesamt-Europa. Beide Häuser erlauben durch Ihre Lage auch mitten im Winter das Sonnenbaden und Schwimmen im Meer oder Privatpool und das Verbringen der meisten Tagesaktivitäten im Freien.
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